Lavandula officinalis
Herznote
Aus Lavandula angustifolia werden Lavendel fein und Lavendel extra gewonnen. Lavendel extra bezeichnet den wilden Berglavendel, der in einer geografischen Höhe bis zu 1.800 m wächst und durch Wildsammlung geerntet wird.
Die französische Sorte, ist die älteste uns bekannte, wird am meisten geschätzt. Die Heimat des Lavendel sind ursprünglich die Küstenregionen des Mittelmeergebiets.Er wächst vereinzelt bis zur Waldgrenze an trockenen und felsigen Hängen. Heute ist er in ganz Südeuropa verbreitet. Lavendel ist die charakteristische Pflanze der Hoch-Provence.
Der Ort, an dem eine Pflanze wäscht, spielt oft eine ausschlaggebende Rolle. Geophysikalische Einflüsse - z.B. der richtige oder falsche Boden für die jeweilige Pflanze oder zu viel oder zu wenig Sonne - ändern die Wirkkraft und -Intensität einer Pflanze und haben so einen direkten Einfluss auf die Qualität der Pflanze bzw. des aus ihr gewonnenen ätherischen Öls. Dort, wo eine Pflanze von Natur aus wächst, ist immer am stärksten.
Inhaltsstoffe
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Monoterpene |
9% |
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Sesquiterpene |
7% |
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Monoterpenole |
35% |
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Ketone |
<1% |
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Ester |
35%-50% |
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Oxide |
<1% |
Duftrichtung
frisch, blumig, weiche Note, krautig, klar
Eigenschaften/Wirkung
Wirkung des Lavendelöl auf den Körper:
anregend
antiseptisch
antitoxisch
blähungsmindernd
blutdrucksenkend
durchblutungsfördern
entgiftend
galletreibend
geruchsneutralisierend
harntreibend
insektenvernichtend
krampflösend
menstruationsfördernd
Mikroben abtötend
milzanregend
narbenbildend
parasitentöten
regenerationsfördernd
schmerzlindernd
scheißtreibend
stärkend
vernarbungsfördern
wundheilend
wurmtreibend
zellerneuernd
Wirkung des Lavendelöl auf die Seele:
anregend
antidepressiv
aufbauend
beruhigend
nervenstärkend
depressionsmildernd
Anwendungsgebiete/Krankheit
Alpträume
Angst
Depressionen
Enge Gefühlen
Hysterie
Melancholie
Nervosität
Niedergeschlagenheit
Reizbarkeit
Schlaflosigkeit
Schock
sexueller Unruhe
Überreiztheit.
Abszess
Akne
Asthma und asthmatische Bronchitis
Allergien
Bauchkrämpfen
Beingeschwüren
Blähungen
Blasenkatarrh
Bluthochdruck
Bronchitis
Ekzemen
Epilepsie
Furunkel
Herzbeklemmung
Herzflattern
Hexenschuss
Insektenstichen
Ischias Beschwerden
Katarrh
Kehlkopfentzündung
Keuchhusten
Kopfschmerzen
Krätze
Kolik
Konjunktivitis
Laryngitis
Depressionen
Dermatitis
Diarrhöe
Diphterie
Epilepsie
Fieber
Fieberausschlägen
Furunkel
Fußpilz
Gallenbeschwerden
Grippe
Halsinfektionen
Hautentzündungen
Hefepilzbefall
Herpes
Kopfweh
Lähmung
Läusen
Menstruationsbeschwerden
Migräne
Mundgeruch
Muskelschmerzen
Nervenentzündung
Ohnmacht
Ohrenschmerzen
prämenstruellem Syndrom (PMS)
Rheumatismus
Reisekrankheit
Schlaflosigkeit
Stärkung des Immunsystems
zu starker Schweißbildung
Schwindel
Schuppen
Schuppenflechte
Sonnenstich/Hitzschlag
Tuberkulose
Übelkeit
Verbrennungen
Verdauungsstörungen
Weißfluss
Wunden
zur Bildung weißer Blutkörperchen
Zuckungen
Nebenwirkungen
bei Überdosierung kann sich der gewünschte Effekt im nicht-körperlichen Bereich ins Gegenteil verkehren (Nervosität, Schlaflosigkeit).
Körperliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt.Auch eine überdurchschnittlich lange Anwendung ist möglich.
Anmerkungen
Hervorragende Wirkung bei sofortiger Anwendung auf Brandwunden bei gleichzeitiger Kühlung. Die Entstehung von Brandblasen kann so in den meisten Fällen gänzlich vermieden werden.
Auch die Anwendung bei Sonnenbrand verhindert, dass die Haut sich abschält.
Lavendel verfügt wie kein anderes Öl über die Eigenschaft, verschiedene Düfte miteinander zu verbinden und auszugleichen. Er ist daher ein sehr beliebter Bestandteil in Parfummischungen.
Parfum selber machen - so geht's:
Die folgenden Rezepte ergeben 10 ml Parfum
So stellen Sie Ihr Parfum her:Füllen Sie 10 ml Ethanol in ein Fläschchen, geben Sie die ätherischen Öle dazu und vermischen Sie das Ganze gut. Anschließend können Sie die Mischung in einen schönen Flakon umfüllen. Lassen Sie das fertige Parfüm nun ein bis zwei Wochen an einem kühlen Ort reifen, damit sich die ätherischen Öle verbinden können. Schütteln Sie das Parfüm während dieser Zeit ab und zu.