Neue Aromatherapie - Ätherische Öle - Rezepte und Anwendungen

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Thymian

Thymus vulgaris
Kopfnote

Beim Thymian unterscheidet man zahlreiche verschiedene Chemotypen. Für die Aromatherapie am vorteilhaftesten sind dabei die (ähnlichen) Typen Linalool und Geraniol. Der Typ Thymol reizt die Haut erheblich stärker und wird daher normalerweise nicht angewendet. Der Typ Thujanol wirkt sehr stark antiviral.

Thymian zählt zu den wirksamsten Ölen gegen unerwünschte Mirkoorganismen (Bakterien, Pilze). 

Inhaltsstoffe

Linalool/Geraniol

 Monoterpene 4%
 Sesquiterpene 4%
 Monoterpenole 75%
 Phenole 3%
 Ester 6%
 Oxide 2%

Thymol

 Monoterpene >45%
 Sesquiterpene 4%
 Monoterpenole 3%
 Phenole 36%
 Oxide 2%

 

Eigenschaften

stark antibakteriell
stark antiviral (Thujanol sehr stark)
stark fungizid (Pilzbekämpfend)
fördert die Bildung weißer Blutkörperchen und stärkt damit Immunabwehr

Anwendungsgebiete

Halsentzündungen/Halsschmerzen
Desinfektion von Wunden
Zur Vorbeugung von Infektionskrankheiten
Blasenentzündungen

Nebenwirkungen

Typ Thymol und Carvarol sind hautreizend.

Anmerkungen

Neben den medizinischen Anwendungen eignet sich Thymian auch zur Beigabe ins Putzwasser; auch hier sind seine mikrobiziden Stärken  gerne gesehen.
 

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