Neue Aromatherapie - Ätherische Öle - Rezepte und Anwendungen

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Der Schweinegrippe eine lange Nase zeigen - mit ätherischen Ölen

Das Medienecho der Pandemie H1N1 2009 (Schweinegrippe)

Selten zuvor gab es in der Bevölkerung eine so starke Ablehnung gegen einen öffentlichen Aufruf, wie gegen die Impfung gegen die Schweinegriffe. Daher zunächst eine objektive Faktensammlung zum Thema, um die Diskussion auf eine weniger emotionale und fundiertere Grundlage zu stellen.

Gegen eine Impfung gegen H1N1 spricht

  • die Schweinegrippe hat einen leichteren Verlauf, als die saisonale Wintergrippe und eine vergleichbare Sterblichkeitsrate von ca. 0,1% - akkute Gefahr besteht für gesunde Menschen nicht
  • Die Impfstoffe sind neu entwickelt und lediglich in einem "Mock-Up" Verfahren als Impfstoffmuster zugelassen - Impfschäden können nicht vorhergesehen werden
  • Impfstoffe mit Verstärkerstoffen sind schwerer berechenbar; sog. Ganzpartikelimpfstoffe ohne Verstärker haben dafür stärkere Nebenwirkungen - es bleibt Unsicherheit über den besten Impfstoff
  • Die Wirksamkeit der Impfungen wurde klinisch bisher nicht erforscht
  • Die Pandemiestufe 6 wurde zwar aufgrund der Schweinegrippe verhängt, jedoch wurden naheliegende Kriterien (insb. hohe Mortalitätsrate) für das Erreichen der höchsten Warnstufe (eigentlich aufgrund der Vogelgrippe) geändert - zu Recht werden die Behörden wie das Robert Koch Institut, SAGE und nicht zuletzt die Pharmakonzerne der medialen Einflussname im eigenen Sinne bezichtigt

Für eine Impfung gegen H1N1 spricht

  • Bei Kindern, alten und kranken Menschen kann die Impfung Komplikationen vermeiden
  • Ein anderer Subtyp des H1N1-Virus verursachte die Influenza-Pandemie 1919/20 (Spanische Grippe) mit über 30 Mio Opfern
  • Berechnungen ergeben, dass die weltweite Verbreitung des Virus aufhören wird, sobald etwa ein Drittel der Bevölkerung immun gegen den Erreger ist (entweder durch Infektion oder durch Impfung). Ein hoher Grad der Durchimpfung kann die Pandemie also verhindernbzw. stoppen

Der Nutzen einer Imfpung ist also insgesamt fraglich, vorsichtshalber scheint die Impfung für Risikogruppen jedoch ratsam.

Verantwortliches Verhalten bedeutet in jedem Falle konsequentes Verhalten, wenn Verdacht auf Grippe besteht: mindestens eine Woche möglichst kein Kontakt zur "Außenwelt" (heimische Quarantäne) und die Üblichen Maßnahmen um die Verbreitung der Viren nicht zu unterstützen (in die Armbeuge niesen/husten, Körperkontakt vermeiden etc.).

Nun zu den zahlreichen Optionen, die die Aromatherapie zur Vorbeugung und Behandlung von grippalen Infekten bietet.

Obligatorischer Hinweis: Bei Grippeverdacht bei geschwächten oder älteren Menschen kann die Behandlung mit Virostatika bei ersten Symptomen Leben retten. Die folgenden Ratschläge ersetzen keine ärztliche Behandlung.

Vorbeugung der Schweinegrippe mit ätherischen Ölen

Vorbeugende Maßnahmen zielen insbesondere darauf ab, die Konzentration der Viren gering zu halten und ihre Vermehrung zu hemmen. Viele Öle stimulieren zusätzlich das Immunsystem. Folgene Möglichkeiten bietet die Aromatherapie

  • Verdunstung von antiviralen Ölen in der Duftlampe (Teebaum, Eukalyptus, Zitrone, Ravensara)
  • ätherische Parfums: nutzen Sie wirksame Parfums und desinfizieren Sie damit gezielt ihre Hände nach Kontakt mit Anderen
  • Nehmen Sie Bäder mit ätherischen Ölen, die das Immunsystem stimulieren (Lavendel, Ravensara, Cajeput)
  • ätherische Öle von Innen: Melissengeist wird nicht nur traditionell angewendet, sondern hat seine Wirkung auch in klinischen Tests bewiesen

 Diese Maßnahmen sollte man insbesondere bei den ersten Anzeichen konsequent ergreifen. Kann man den Ausbruch der Erkrankung nicht verhindern, bietet die Aromatherapie auch für die Behandlung zahlreiche Möglichkeiten

Behandlung von Grippe mit ätherischen Ölen

Sind die Schleimhäute durch die Grippeviren bereits angegriffen, gilt es im nächsten Schritt, eine bakterielle Sekundärinfektion zu vermeiden. Dafür hat die Aromatherapie ein breites Spektrum wirksamer Öle, die wie folgt angewendet werden können:

  • Dampfinhalation ist Wirksam gegen Bakterien (Thymian, Lavendel, Melisse, Teebaum), fördert den Auswurf (Zeder, Zypresse, Eukalyptus, Myrthe, Weihrauch) und beruhigt den Rachen (Benzoe Siam, Lavendel). Zusätzlich verdünnen die heißen Dämpfe den Schleim und erleichtern den Abtransport
  • Gurgeln mit bakteriziden Ölen (Thymian, Oregano, Nelke, Salbei) zur Behandlung von Infektionen im Rachenbereich und der Mandeln

 Sekundärinfektionen, die viel häufiger Komplikationen und Todesfälle im Krankheitsverlauf verursachen als das eigentliche Virus, können damit fast immer vermieden werden.

 

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