Erkältung und Grippe sind alltagssprachliche, medizinisch nicht scharf definierte Bezeichnungen für eine akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nase, Nebenhöhlen, Hals oder Bronchien. Die Infektion wird in erster Linie von Viren, manchmal zusätzlich auch von Bakterien verursacht (Sekundärinfektion) .
1. Ursagen für Erkältungen
Besonders im Winter treffen einige Umstände zusammen, die die Ansteckung mit einem Erkältungsvirus begünstigen. Dazu zählen:
- trockene Heizungsluft und geringe Luftzirkulation legen die Schleimhäute trocken
- vermehrter Aufenthalt in geschlossenen Räumen und wenig Bewegung an frischer Luft schläfern das Immunsystem ein
Zahlreiche Vorstellungen über Erkältungen konnten eindeutig widerlegt werden. So hat eine Erkältung weder etwas mit Kälte zu tun (kalte Füße etc.) noch wird sie durch reine Atemluft übertragen. Zur Übertragung ist immer ein direkter Kontakt; mindestens in Form von Tröpfchen notwendig (Tröpcheninfektion).
2. Rezepte
Das wirksamste Mittel gegen eine Erkältung ist die frühzeitige Behandlung der starken Virenvermehrung und die Unterstützung des Körpers bei der Immunabwehr (siehe auch Infektionskrankheiten).
Inhalation (zur korrekten Durchführung, siehe Inhalation)
mit abwehrstärkenden, schleimlösenden (expektorierenden) und antimikrobiellen Ölen:
Thymian (Linalol), Cajeput, Ravintsara, Lavendel, Teebaum, Zypresse und Zeder
Äuerliche Anwendung mit abwehrstärkenden Ölen (siehe auch )
Cajeput, Teebaum, Ravintsara: 3 Tropfen je auf Hand- und Fußflächenverteilen. Diese Körperpartien lassen die Wirkstoffe der ätherischen Öle besonders schnell und umfangreich in den Blutkreislauf übertreten.
Baden
in mäßig warmem Badewasser mit einer Mischung der oben genannten Öle. Um Hautirritationen zu vermeiden, sollten ätherische Öle immer mit Milch, Sahne, Honig oder Öl gemischt werden.