Ursache
Durch vermehrte Talgproduktion, meist während der Pubertät aber oft auch noch lange danach, können sich verstopfte Talgdrüsen entzünden.
Behandlung
Bei der Behandlung gibt es drei Ziele:
- Verschluss der Talgdrüsen verhindern
- die gesteigerte Talgproduktion verringern
- Entzündungen vermeiden
1. Verschluss der Talgdrüsen verhindern
Die von der Kosmetikindustrie angebotenen Waschcremes und Desinfizierungslösungen haben alle ein gemeinsames Problem: sie entfernen sehr gründlich und ordentlich den Talg. Die Folge: die Haut produziert umso mehr davon. Die beste Pflege besteht jedoch darin, den Talg "am fließen" zu halten ohne zusätzliche Talgproduktion zu stimulieren. Dazu am besten das Gesicht mit sehr warmem Wasser und ohne Seife oder sonstige Waschlotionen reinigen. Danach das Gesicht mit sehr kaltem Wasser waschen und mit einem sauberen Handtuch gründlich abtocknen. Die Behandlung schafft den Talg an die Hautoberfläche und verhindert,dass sich Poren verstopfen und verschließen. Durch die gesteigerte Durchblutung wird zudem die Hautregeneration angeregt.
2. Gesteigerte Talgproduktion verringern
Ätherische Öle eignen sich sehr gut dazu, die Haut zu normalisieren. Geben Sie 2-3 Tropfen Lavendel oder Geranie (am Besten eine Mischung) in ein Trägeröl (z.B. Jojobaöl) und massieren Sie dieses in die Gesichtshaut. Im Winter bzw. wenn Sie nicht viel Sonne erwarten können, ist besonders Bergamotte zu empfehlen; dieses erhöht jedoch die Sensibilität vor Sonne.
3. Entzündungen vermeiden
Nach dem Waschen kann man sparsam entzündete Stellen mit ätherischen Ölen behandeln. Dazu sind besonders Teebaumöl und Lavendel geeignet, da beide bakterizid wirken und Entzündungen verhindern oder schneller abklingen lassen können ohne dabei die Haut zu reizen. Ein Tropfen des Öles wird auf ein Wattepad gegeben und die Haut damit abgetupft.